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Der Geist König Hänschens

    Der polnisch-sowjetische Krieg war zu Ende, und Korczak kam zu seinen eigenen kleinen "Bengeln" nach Hause. Er war zwar nicht weit fort gewesen, aber er fühlte sich sehr verändert. Auch er war jetzt eine Waise. "Kinder glauben, daß Erwachsene keine Mutter brauchen", teilte er seinen jungen Lesern mit. "Oh wie oft sehnt sich ein Erwachsener nach seiner Mutter oder seinem Vater, weil ihm scheint, daß sie die einzigen sind, die ihm zuhören, wenn nötig verzeihen und Mitleid mit ihm haben."

    Die Disziplin hatte ihm früher schon geholfen, und auch jetzt setzte er diese Kraft ein, um sein Leben weiterzuführen. Er zog in die Mansarde im dritten Stock des Waisenhauses in der Krochmalnastraße und lebte wie ein Mönch in seinem mit Büchern angefüllten Zimmer, saß an seines Vaters schwerem Eichenschreibtisch, schlief auf einem Feldbett und erhielt Besuch von den Spatzen, die durchs Fenster hereinflogen, sowie von Penetration, einer "introvertierten" Maus, die unter dem Schrank hauste. Der Tod seiner Mutter und die Wiedergeburt Polens scheinen der Grund dafür gewesen zu sein, daß König Hänschen zum Vorschein kam, dieses schon so lange in ihm schlummernde Phantasiekind. Tagsüber war er der Arzt, der sich um hundert jüdische und hundert polnische Waisenkinder kümmerte, aber nachts, sobald er in seine Mansarde hinaufgestiegen war, war er der Schriftsteller, der ein Königreich erfand, das - so wie Polen früher - von drei gierigen Nachbarn umgeben war."

    Und das war so . . .", beginnt König Hänschen I , eine zeitlose Parabel über einen Kinderkönig, der davon träumt, eine utopische Gesellschaft mit fairen Gesetzen für Kinder und Erwachsene zu schaffen. Es war ein Traumbild wie jenes, das Henryk Goldszmit gehabt hatte, als er ein Bub war und die Welt verändern wollte. Korczak identifizierte sich mit diesem jungen König, dessen Traum (wie der seines Schöpfers) sich nicht erfüllen sollte, so sehr, daß er sein eigenes Photo zur Titelseite des Buches machte und folgendes Vorwort schrieb:

      Als ich noch so aussah wie auf dieser Photographie, da wollte ich selbst all das tun, was hier geschrieben steht. Aber dann habe ich es vergessen, und heute bin ich alt. Und ich habe weder die Zeit noch die Kraft mehr, um Kriege zu führen oder zu den Menschenfressern zu fahren. Und dieses Bild habe ich hier hingesetzt, weil es darauf ankommt, wann ich einmal König sein wollte, und nicht, wann ich über den König Hänschen schreibe. Ich halte es überhaupt für besser, Bilder von Königen, Reisenden und Schriftstellern zu bringen, auf denen man sie sieht, als sie noch nicht erwachsen und alt waren, denn sonst könnte man ja auf den Gedanken kommen, sie wären schon immer so klug und niemals klein gewesen. Die Kinder denken dann, sie selbst könnten niemals Minister, Reisende oder Schriftsteller werden, und dabei stimmt das gar nicht.

    Das Kind auf der Photographie ist ungefähr zehn Jahre alt, also im Alter der meisten von Korczaks Helden. In seinem LittleLord-Fauntleroy-Anzug mit dem hohen weißen Kragen sitzt er da auf der Bank neben einer Topfpflanze und schaut an uns und der Kamera vorbei in seine eigene, entfernte Welt - ein Blick, den er sein Leben lang beibehalten sollte. Er ist anwesend und abwesend zugleich. Die eine Hand hat er auf dem Schoß, die andere liegt auf der Bankecke, als ob er nur darauf warte, endlich gehen zu dürfen.

    Das ist derselbe Bub, der mit seinen Eltern Ausflüge ins Schloß von Wilna gemacht hatte, wo die polnischen Könige im goldenen Zeitalter Polens, als das Land von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und fast bis an die Tore Moskaus reichte, ihre Sommer verbrachten. Bei diesen Ausflügen ließ er nicht nur Warschau hinter sich, sondern die Zeit selbst, er fühlte die "kalte Schönheit" der stattlichen Möbel im Palast und die "geisterhafte Gegenwart" seiner einstigen königlichen Bewohner.

    Vielleicht war es dort, daß er und König Hänschen zu einer Person zusammenschmolzen.

    König Hänschen I ist Korczaks Emile genannt worden. Die Geschichte beginnt mit dem Tod des alten Königs, der der Königin ins Grab folgt, und beschreibt Hänschens Entwicklung von einem unschuldigen, vertrauensseligen Waisenkind, das weder lesen noch schreiben kann, zu einem idealistischen jungen Reformer, der die Unvereinbarkeit von Traum und Realität erst begreifen muß, bevor er sein Land oder sich selbst zu regieren vermag. Auch wenn man das Buch als Märchen betrachten kann, das von den Abenteuern eines kühnen jungen Königs handelt, ist es in Wirklichkeit jedoch eine philosophische Abhandlung über geistige und weltliche Macht.

    Hänschens plötzliche Thronbesteigung nach dem Tod seines Vaters (ähnlich dem Empfinden Henryks, als er durch den Tod des Vaters über Nacht erwachsen werden mußte) ist nicht weniger verwirrend als Alices Erwachen im Wunderland: Hänschen sieht sich einer großen Anzahl Erwachsener gegenüber, die ähnlich verdattert herumsausen wie das Weiße Kaninchen, und in einer Gesellschaft, die aussah wie die junge polnische Republik, wo rivalisierende Parteien hervorschossen, Kabinette kamen und gingen und Regierungen in schwindelerregendendem Tempo einander ablösten. Während Hänschen versucht, irgendwelche Zusammenhänge zu begreifen, kann es sich der Autor nicht verkneifen, sich über den Wirrwar lustig zu machen, der in allen offiziellen Kreisen herrscht. Seinem satirischen Auge entgeht nichts. Der junge Herrscher lernt, daß Diplomatie heißt, stets zu lügen, damit der Feind nicht weiß, was man wirklich tut, und daß eine Kabinettskrise nichts weiter bedeutet, als daß sich die Minister zanken. Obwohl er in einem sagenhaften Königreich lebt, muß Hänschen sich mit der bitteren Realität plagen und muß ebensolche Entscheidungen treffen wie Marschall Pilsudski und die Minister der neugewählten polnischen Regierung: Wie treibt man Geld auf, um die Züge zu reparieren, Fabriken zu bauen. zerbrochene Fenster zu ersetzen, eine Armee zu versorgen? Wie organisiert man ein Schulsystem, medizinische Einrichtungen und eine ausreichende soziale Versorgung? Noch wichtiger jedoch sind für Hänschen, der ja schließlich ein Kind ist, die Fragen nach dem Wohlergehen der Kinder. Wie gibt man ihnen Selbstachtung, wie lehrt man sie, frei zu sein? Wie bekämpft man Armut, Ungerechtigkeit, Krankheit und Hunger? Als Hänschen über der gleichzeitigen Lösung all dieser Probleme krank wird, erklärt ihm der alte Hausarzt, daß die Menschen schon seit vielen Jahren versuchen, diese Probleme zu lösen, aber daß bis heute noch niemand zu einem dauerhaften Ergebnis gekommen ist.

    Korczak schickt Hänschen inkognito als einfachen Soldaten mit seinem Freund Fritz, dem Sohn eines Unteroffiziers, in den Krieg, als sein Land überfallen wird. Hänschen erlebt die harte Realität des Krieges. ". . . wie schwer ist es doch, König zu sein, wenn man Krieg führen muß", sagte sich Hänschen. "Ich dachte nur daran, wie schön es sein wird, wenn ich auf meinem Schimmel die Hauptstadt verlasse und die Menschen mir Blumen auf den Weg streuen. Und ich habe gar nicht daran gedacht. wieviel Menschen dabei umkommen." Korczak läßt Hänschen auch ins Land der Kannibalen reisen, wo er lernt, daß Wilde - wenn auch sicherlich nicht edel in gewisser Weise zivilisierter sein können als die sogenannten zivilisierten Leute. Der Kannibalenkönig Bum Drum und seine Tochter Klu Klu, ein unerschrockener Wildfang, sollen sich als Hänschens zuverlässigste Freunde erweisen.

    Der Autor ist voller Ironie, aber nicht zynisch. Hänschen ist nie verbittert, wenn etwas schiefgeht, nur ein wenig traurig, so wie der traurige König eines seiner benachbarten Länder. Der König spielte Geige, aber "So traurig, daß man seufzen mußte". Er klingt fast so wie der alte Hausarzt (d er wiederum sich sehr nach Janusz Korczak anhört), als er Hänschen sein Parlamentsgebäude - "ein wenig wie ein Theater und ein bißchen wie eine Kirche"" - zeigt, nachdem er ihm am Abend vorher, an seinem Bett sitzend, gesagt hatte:

      Hör zu, Hänschen, mein Großvater hat dem Volk die Freiheit gegeben,
      aber gut war es nicht.
      Er wurde ermordet, und das Volk war auch weiterhin nicht glücklich.

      Mein Vater hat der Freiheit ein großes Denkmal errichtet. . . .
      aber was will das schon heißen,
      wenn es weiter Kriege, Arme und Unglückliche gibt-

      Ich habe dieses große Parlamentsgebäude bauen lassen,
      und auch das hat nichts geholfen- Es ist auch weiter das gleiche.

    Dennoch möchte der traurige König seinen kleinen Gast nicht entmutigen- "Weißt du, Hänschen, wir haben es immer falsch gemacht, daß wir den Erwachsenen Reformen geschenkt haben, versuch du es einmal mit den Kindern, vielleicht wird es dir gelingen - - -"

    Die Vorstellung des traurigen Königs, daß Kinder sich weiser verhalten könnten als Erwachsene, wenn sie mitbestimmen dürften, ist sicherlich romantisch- Doch der "alte Doktor" in Korczak weiß, daß der Erfolg die Erfahrung braucht - und genau das haben Kinder nicht-

      Hänschen entscheidet sich, König der Kinder zu werden, und baut ihnen wie auch den Erwachsenen ein Parlament- Die beiden Gebäude sind identisch mit dem einen Unterschied, daß in dem für die Kinder die Türdrücker und die Sessel niedriger sind, ebenso die Fenster, damit die Delegierten hinausschauen können, wenn es ihnen langweilig wird- Allerdings weiß Hänschen schon nach wenigen Sitzungen des Zankens und Keifens, daß Kinder sich genauso unvernünftig verhalten können wie Erwachsene.

      Ein Journalist, in Wirklichkeit Spion für einen der drei Könige (und Symbol für die verräterische Welt der Erwachsenen), bringt Hänschens Königreich zu Fall, indem er Fritz, der inzwischen Premierminister der Kinder geworden ist, davon überzeugt, daß seine Wählerschaft die Dinge besser erledigen kann als die Erwachsenen-

      Das Kinderparlament schickt alle Großen in die Schule zurück, während die Kinder ihre Aufgaben übernehmen- Das führt zunächst zu lustigen Verwirrungen, schließlich aber zur Zerstörung der vitalen Kräfte des Landes: die Züge hören auf zu fahren, die Telephone funktionieren nicht mehr, die Läden und Fabriken sind geschlossen, die militärischen Vorräte erschöpft- Sich das Chaos zunutze machend, fällt der feindliche König in Hänschens Land ein.

      Als Hänschen die Erwachsenen wieder an die Arbeit und die Kinder zurück in die Schule schickt, während er seine Armee wiederaufgebaut, es ist bereits zu spät. Hänschen ist jedoch entschlossen zu kämpfen.

      "Sieg oder Untergang", sagt er sich. Als sie überwältigt werden, tröstet er Klu Klu, die mit Fritz und einigen anderen ihm ins Löwenhaus als letzte Zuflucht folgt: "Weine nicht, Klu Klu, wir werden einen schönen Tod haben . . ." Solange er den Geist, in dem er stirbt, selbst bestimmen kann, hat er sein eigenes Schicksal in der Hand. Aber selbst das wird ihm versagt, als man ihn mit einem Gas betäubt und er sich im Kerker wiederfindet. Er sei zum Tod durch ein Erschießungskommando verurteilt, teilt man ihm mit. Noch weiß er nicht, daß es dem traurigen König gelungen ist, die anderen beiden Könige dazu zu bringen, das Urteil in letzter Minute in eine Verbannung umzuwandeln.

    Das Buch endet damit, daß Hänschen in goldenen Ketten durch die Straßen zu seiner vermeintlichen Hinrichtung geführt wird - eine unheimliche Vorahnung jenes Schicksals, das auf seinen Schöpfer wartete: "Es war ein schöner Tag. Die Sonne schien, alle waren auf die Straße gegangen, um zum letzten Mal ihren König zu sehen. Viele Menschen hatten Tränen in den Augen. Hänschen aber sah diese Tränen nicht, es wäre ihm sonst leichter gefallen, in den Tod zu gehen. . . . Er schaute zum Himmel, zur Sonne empor."

    Er ging mit hocherhobenem Kopf, damit jeder sah, daß er stärker war als seine Feinde. "Wahre Helden zeigen sich erst in der Bedrängnis", sagte er sich. "Ein schöner Tod, das war nun sein einziger Wunsch. Plötzlich aber erwachte seine Neugier. >Was mir wohl meine Feinde für ein Begräbnis bereiten?< " Ganz ruhig hört er im letzten Augenblick, daß er begnadigt und wie Napoleon auf eine einsame Insel verbannt werden soll.

    Der zweite Band, König Hänschen auf der einsamen Insel, ist nüchterner geschrieben und handelt von seiner geistigen Entwicklung. Er entkommt aus dem Zug, der ihn zum Schiff bringen soll, entscheidet sich aber, freiwillig auf die Insel zu gehen, als er sieht, daß es deshalb seinetwegen zu einem Krieg kommen könnte. Er ist bereit zu reisen, denn diesmal wird er kein Gefangener oder Sklave sein, sondern aus freien Stücken auf der Insel leben, was Korczaks Philosophie entspricht, daß man niemals Gefangener ist, wenn man seinen eigenen Weg wählt.

    Allein auf der Insel, nur von seinen Wächtern, seinem Kanarienvogel und dem Bild seiner Mutter begleitet, findet Hänschen jetzt die Zeit, seine zusammengewürfelten Gedanken zu ordnen und seinen Verstand zu disziplinieren. Walenty, sein Lieblingswachtposten, klingt sehr wie seine Originalvorlage, wenn er herumschlurft und Weisheiten wie " Das Leben ist bitter"" von sich gibt. Hänschen wirft Steine ins Meer und denkt über das Leben und den Tod nach. Nachdem sein Kanarienvogel gestorben ist, gräbt er ihm auf einem Hügel unter einer Palme ein Grab und überlegt, ob er ihm ein Grabkreuz errichten soll, so wie einst Henryk Goldszmit über diese Frage nachdachte. Dann schaufelt er zwei weitere Gräber für seinen Vater und seine Mutter, die er dorthin umbetten möchte. Manchmal rudert er zum Leuchtturm hinüber, um mit Ala und Alo zu spielen, zwei Waisenkindern, die vom einarmigen Leuchtturmwächter gerettet worden waren, als ein Sturm sie an Land gespült hatte. Wie sein geistiger Vater findet auch Hänschen Trost im Umgang mit Kindern.

    Eines Tages, als er die Insel erforscht, entdeckt er auf einem Hügel einen steinernen Turm. Er sieht, wie einer der Steine sich bewegt und sieben Leitern, eine auf der anderen, zum Vorschein kommen, jede mit sieben Sprossen, deren Abstände zueinander immer größer werden. Ein Mann in einer langen, grauen Robe, die von einem Strick zusammengehalten wird, schwebt die Leiter herab. Dieser " alte Wanderer mit einem langen Bart"" sieht ihn noch trauriger an, als es der traurige König getan hatte. Hänschen weiß nicht, warum ihm auf einmal der Gedanke kommt, der Alte sei ein gescheiterter Reformator.

    Walenty wird versetzt, und sein Nachfolger ist grausam und gehässig. Es gelingt Hänschen, innerlich frei und stolz von der Insel zu fliehen, so, wie er freiwillig dorthin gegangen war. Er kehrt in seinen Palast zurück und bleibt so lange dort, bis er den jungen König überzeugt hat, den Krieg zu beenden, und er dankt seinem ehemaligen Feind sogar, daß er ihm die Gelegenheit gab, das Exil zu erfahren und seinen Willen zu stärken. Dann verzichtet er auf seinen Thron, damit das Volk einen Präsidenten wählen kann.

    So wie sein Erfinder verzichtet Hänschen auf Reichtum und zieht es vor, anderen zu dienen. Er nimmt Arbeit in einer Fabrik an, um seine Solidarität mit den ausgebeuteten Arbeitern zu zeigen und die Fabrikbesitzer so zu beschämen, daß sie die Arbeitsbedingungen verbessern. Abends geht er entweder zur Schule oder sitzt in seiner Mansarde und schreibt Geschichten für Kinder. Sein friedliches Leben wird von Fritz unterbrochen, der eines Tages, von seinem Machtverlust demoralisiert, verlottert und mürrisch vor Hänschens Tür steht. Hänschen nimmt ihn auf und verschafft ihm eine Arbeit in der Fabrik. Bei dem Versuch, einen Streit zu schlichten, den Fritz mit dem Direktor vom Zaun gebrochen hat, gerät er in eine Maschine. Tödlich verwundet, lebt er noch lang genug, um Fritz zu vergeben und ihn zu bitten, mit Klu Klu in ihr Land zurückzukehren und für eine bessere Welt zu kämpfen.

    Hänschen wird auf der einsamen Insel neben seinem Kanarienvogel hoch oben auf dem Hügel begraben. Alo und Ala bringen Blumen, und wilde Kanarienvögel zwitschern an seinem Grab. Wie ein wahrer romantischer polnischer Held, hin- und hergerissen zwischen einem tatkräftigen und einem geistigen Leben, hat Hänschen, auch wenn er stirbt, einen moralischen Sieg errungen, denn es ist ihm gelungen, andere zu inspirieren, seinen Kampf fortzusetzen.

    König Hänschen I ist die Geschichte "der ewigen Tragik eines jeden noblen Reformators". Wenn man das Buch heute liest, begreift man, daß sein trauriger und skeptischer Autor nicht die Illusion hatte, es würde ihm viel besser ergehen als Hänschen. Doch jetzt, wo Korczaks Leben zu einem Symbol für den Triumph des Geistes geworden ist, erhält das Buch darüber hinaus noch eine prophetische Dimension. Hänschens tief pessimistische Geschichte ist aber auch eine Geschichte der menschlichen Komödie, geschrieben mit Humor, Wärme und Mitgefühl für die Conditio humana.

 

 


©  by M. Parciak   - Korczak Communication Center -  Munich, Germany
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